Mit diesem triumphalen Siegeszug hat bei der Markteinführung im Jahre 2008 kaum jemand gerechnet: Android kam durch die Hintertür hereingeschlichen und trifft bei den Herstellern und Usern offenbar mitten ins Schwarze. Das quelloffene Betriebssystem von Google ist für Smartphones, Tablets und Netbooks verfügbar.
Was kann Android?
Android wurde von den Google-Entwicklern auf Basis von Java und Linux konstruiert. Etliche C(++) -Bibliotheken finden ebenfalls Verwendung bei diesem Betriebssystem. Codecs für die Wiedergabe von verschiedenen relevanten Medienformaten, eine 3D-Bibliothek, die auf dem plattformunabhängigen OpenGL basiert, sowie eine Browser-Engine und eine Datenbank sind im Paket enthalten. Der große Vorteil von Android liegt in seiner aus Modulen zusammengesetzten Struktur, die keine der Komponenten absichtlich benachteiligt.
Es gibt logischerweise keine Programme, deren Nutzung zwingend vorgeschrieben wäre. Der User hat die freie Wahl. Android macht Tastaturen in den allermeisten Fällen überflüssig, da es mittels Touchscreen bedient wird und sich auf eben diesem alle notwendigen Steuerfelder befinden. Dennoch sind für alle, die sich noch nicht so recht an die virtuelle Tastatur gewöhnen können, weiterhin Geräte mit Hardware-Tastatur im Handel zu finden.
Kostenlos und für alle da
Google gibt Android kostenlos an Hersteller von Endgeräten weiter, wo es sich bereitwillig an die jeweiligen Erfordernisse anpassen lässt. Zudem kann jeder User, sofern er über die nötigen Kenntnisse beherrscht, Android auf weitere Endgeräte, auch Computer, portieren. Die kostenlose Verfügbarkeit, in Kombination mit der beeindruckenden Arbeitsweise, macht Android natürlich unglaublich populär. Zusätzlich sind auf dem sogenannten Android Market unzählige kostenlose Apps verfügbar.
Google: Fluch oder Segen?
Ohne Google kein Android – so viel ist klar. Seit Android 1.5. braucht man für dessen Nutzung kein zwingend vorgeschriebenes Googlemail-Konto mehr. Im Sommer 2010 rauschte es ganz gewaltig im digitalen Blätterwald, als Google mittels Google Talk, der „Nabelschnur“, die die Google Server mit dem jeweiligen Endgerät verbindet, eigeninitiativ Anwendungen auf den Endgeräten gelöscht hat. Google kann außerdem per Fernzugriff Anwendungen auf den Endgeräten installieren.
Natürlich verfügen auch die anderen großen Namen in diesem Bereich über diese Fähigkeit, die sich allerdings bislang dem Vernehmen nach nicht nutzten. Über diesen Fernzugriff, von dem die User nicht unbedingt sofort etwas mitbekommen, wurden lediglich zu Demonstrations- und Warnungszwecken Daten gelöscht. Es ging darum, zu zeigen, wie einfach schadhafte Applikationen über Android verbreitet werden können. Google wollte damit bei den Usern ein Bewusstsein für derartige Applikationen schaffen und zu einem vermehrten Sicherheitsdenken anregen.



28. August 2010
Tobias Oberrauch
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Also ich benutze seit ein paar Monaten ein Telefon mit Android und bin sehr begeistert. Manchmal zickt es zwar ein bißchen rum und die Tastatur könnte auch ein bißchen leichtgängiger sein, aber insgesamt ist es ein super Programm. Vor allem ist es auch eine echt günstige Alternative zum sündhaft teuren IPhone und der Android Market muss sich hinter dem Apple-App-Store nicht verstecken.
Ich bin auch ganz zufrieden und wer weiß ob die anderen Hersteller nicht trotzdem heimlich irgendwelchen müll auf kundengeräte installieren!
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