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Modernizr sorgt für Browserkompatibilität

Da das Web von Tag zu Tag neue und zum größten Teil auch gute Technoligien hervor bringt, möchte ich euch heute CSS3 und HTML5 etwas näherbringen. Die ersten Hürden die es zu überwinden gilt, um auf diese Technologie zugreifen zu können, sind größtenteils die Browser die ein blaues Logo besitzen und aus Redmond stammen.

Falls man aber nicht auf die Kompatibilität verzichten möchte, sollte man auf Modernizr zurückgreifen. Modernizr ist eine Javascript-Bibliothek, die einem Browser auf den Zahn fühlen kann, um dann ein Stylesheet für diesen Browser zusammenzustellen.

Auf der offiziellen Seite kann man sich die gerade mal 8kb große Javascript-Datei herunterladen. Um Modernizer zu verwenden muss man lediglich die Javascript Datei einbinden:

HTML:
  1. <!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
  2. <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de" class="no-js">
  3.     <head>
  4.         <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html;charset=utf-8" />
  5.         <title>BEAUTIFY CODE</title>
  6.         <script type="text/javascript" src="modernizr-1.1.min.js"></script>
  7.     </head>
  8.     <body>
  9.     </body>
  10. </html>

Mit Hilfe der no-js Klasse verhindert man, dass eine fehlende Javascript-Unterstützung dem Aufbau der Seite im Wege steht.

Doch wie sieht das in der Praxis aus? Modernizer bietet eher die Funktionalität eines "do if-statements". Er ruft abhängig von der Verfügbarkeit eines CSS3/HTML5 Features die vorher definierte CSS-Klasse auf. In diesem Beispiel sieht man die Anweisung für die Eigenschaft das ein Element mehrere Hintergrundbilder enhalten kann:

CSS:
  1. .multiplebgs div p {
  2.   /* Eigenschaften für die Browser die
  3. mehrere Hintergrundbilder unterstützen */
  4. }
  5. .no-multiplebgs div p {
  6.   /* Für die Browser die es nicht unterstützen */
  7. }

Wichtig ist noch zu sagen, dass Modernizer keine Funktionen zur Verfügung stellt, die in älteren Browser nicht vorhandenen sind, sondern lediglich erkennt, welche Features der Browser besitzt und dementsprechend die CSS-Klassen zusammenstellt.

Dank geht an Faruk Ate and Paul Irish für das in meinen Augen gelungene Projekt. Falls ihr Modernizer zwitschern hören wollt, folgt einfach @Modernizr auf twitter.

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